An allegorical theater work that deals with queer identity and the questions of belonging, self-determination, and perceived naturalness. An angel lands in hell. Although, she is actually no longer an angel. She is a fallen angel, and perhaps hell is something different as well. What could this place be otherwise? What other places are there? A home? A refuge? A garden? Besides the Garden of Eden and the Garden of Delights, it would probably be the third. A fallen angel lands in the third garden. She sleeps, and we see her dream: The fall from heaven, a confrontation with God? But what does she do now in this strange place? Unknown allies and old friends want to guide her on her path in her new, self-determined life. Vicky Prägant's graduation project for the Master's program in Applied Theater Studies examines queer identity. Designed as an allegory, it sheds light on the relationship between queer, particularly trans* and non-binary individuals, and supposed higher, powerful entities. Here, God is the father of angels, the institutionalized Christian church, and a strict gardener. The fallen angel, on the other hand, is a queer person, an unyielding plant, and the “unnatural”. Where do I land when I find myself outside of what many people understand as “natural” or “given by God”? What can this place be for me or become?
Eine allegorische Theaterarbeit, die sich mit queerer Identität und der Frage nach Zugehörigkeit, Selbstbestimmung und vermeintlicher Natürlichkeit auseinandersetzt. Ein Engel landet in der Hölle. Obwohl, sie ist eigentlich kein Engel mehr. Sie ist ein gefallener Engel und vielleicht ist die Hölle auch etwas anderes. Was könnte dieser Ort sonst noch sein? Was gibt es sonst für Orte? Ein Zuhause? Ein Refugium? Ein Garten? Neben dem Garten Eden und dem Garten der Lüste wäre sie wohl der dritte. Ein gefallener Engel landet in dem dritten Garten. Sie schläft und wir sehen ihren Traum: Der Fall aus dem Himmel, eine Konfrontation mit Gott? Aber was macht sie nun an diesem fremden Ort? Unbekannte Verbündete und alte Freunde wollen ihr den Weg weisen in ihrem neuen, selbstbestimmten Leben. Vicky Prägants Abschlussarbeit für den Master Angewandte Theaterwissenschaft setzt sich mit queerer Identität auseinander. Angelegt als Allegorie wird die Beziehung zwischen queeren, besonders trans* und non-binären Personen, und vermeintlichen höheren, machtvollen Instanzen beleuchtet. Hier ist Gott der Vater der Engel, die institutionalisierte christliche Kirche und ein strenger Gärtner. Der gefallene Engel, hingegen, ist eine queere Person, eine unbeugsame Pflanze und das “Unnatürliche”. Wo lande ich, wenn ich mich außerhalb dessen befinde, was viele Leute als “natürlich” oder “gottgegeben” verstehen? Was kann dieser Ort für mich sein oder werden?