Few works in music history are as shrouded in mystery and legend as Mozart's Requiem. Begun in 1791, his last year of life, and left unfinished due to his early death, this extraordinary work combines dramatic force with the deepest human emotion. To this day, it touches with its immediate expressiveness and existential depth. The program begins with the dark overture to Don Giovanni – that opera about guilt, transience, and the Last Judgment. Following is the Ave verum corpus, one of Mozart's simplest yet most perfect sacred compositions, characterized by touching intimacy and timeless beauty. Samuel Barber's famous Adagio for Strings finally bridges into the 20th century. Its expansive sound language, shaped by deep calm and painful beauty, opens a space for contemplation and impressively leads to Mozart's Requiem – a work that uniquely connects death and comfort, despair and hope.
Kaum ein Werk der Musikgeschichte ist so von Geheimnis und Legenden umgeben wie Mozarts Requiem. Im Jahr 1791, seinem letzten Lebensjahr, begonnen und durch seinen frühen Tod unvollendet geblieben, vereint dieses außergewöhnliche Werk dramatische Wucht mit innigster menschlicher Empfindung. Bis heute berührt es durch seine unmittelbare Ausdruckskraft und seine existenzielle Tiefe. Den Auftakt des Programms bildet die düstere Ouvertüre zu Don Giovanni – jener Oper über Schuld, Vergänglichkeit und das Jüngste Gericht. Mit dem Ave verum corpus erklingt anschließend eine der schlichtesten und zugleich vollkommensten geistlichen Kompositionen Mozarts, von berührender Innigkeit und zeitloser Schönheit. Samuel Barbers berühmtes Adagio for Strings schlägt schließlich eine Brücke in das 20. Jahrhundert. Seine weit gespannte, von tiefer Ruhe und schmerzhafter Schönheit geprägte Klangsprache eröffnet einen Raum der Kontemplation und führt eindrucksvoll auf Mozarts Requiem hin – ein Werk, das Tod und Trost, Verzweiflung und Hoffnung auf einzigartige Weise miteinander verbindet.