Die einstmals größte und wichtigste Burg an der Bergstraße verbreitet noch immer eine besondere Würde. Schloss Auerbach thront hoch über dem Westhang des Odenwaldes. Das Panorama von den beiden Türmen ist atemberaubend: Sie blicken über die Bergstraße, den Vorderen Odenwald und die gesamte Rheinebene. Um das Jahr 1225 erbaut, sollte die Hochburg die südlichen Besitztümer der Grafen zu Katzenelnbogen sichern. Im 17. Jahrhundert konnte sich die Burg nicht mehr länger gegen ihre Feinde erwehren und wurde schließlich gestürmt. Da es gelang ihren weiteren Verfall aufzuhalten, können Sie heute eine der am besten erhaltenen Ruinen an der Bergstraße erleben. Seit über 300 Jahren wurzelt zudem eine botanische Besonderheit in luftiger Höhe: Eine kleine Kiefer trotzt Wind und Wetter und gräbt ihre knorrigen Wurzeln in die karge Burgmauer. Man vermag sich kaum vorzustellen, was dieser Baum alles „gesehen“ hat. Möglichkeiten zur Einkehr und für Familienfeiern bietet die Burgschänke. Darüber hinaus finden auf Schloss Auerbach das ganze Jahr über interessante Veranstaltungen statt. Am 30. April findet auf Schloss Auerbach alljährlich die Walpurgisnacht statt. In den Sommermonaten sind die Freilichtspiele ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Großer Beliebtheit erfreuen sich Rittermahle und Ritterturniere auf der romantischen Burganlage.
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