Die Ganzkörper-Kältetherapie bei minus 110 Grad Celsius ist eine bewährte Kurzzeittherapie mit Langzeitwirkung – der maximal drei Minuten lange, intensive Kältereiz auf nahezu die gesamte Hautoberfläche aktiviert über das zentrale Nervensystem zahlreiche komplexe Prozesse im Körper: Stimmungsaufhellende Glückshormone werden ausgeschüttet, das Immunsystem aktiviert, die Blutgefäße trainiert, Entzündungsprozesse gehemmt und Schmerzen oft spürbar gelindert. Die Ganzkörper-Kältetherapie bei -110 °C wird seit über 30 Jahren erfolgreich v.a. in der Rheuma- und Schmerztherapie, der Rehabilitation nach Operationen und Verletzungen sowie im Sport zur Leistungssteigerung oder schnelleren Regeneration eingesetzt. Doch auch als Anti-Stress-Programm wird die Tiefkälte erfolgreich angewendet.
Schon ein paar Minuten in der Tiefkälte hinterlassen vielfach positive Spuren: Denn die Kälte wirkt aufgleichend auf das allgemeine Aktivitäts- und Stimmungsniveau, d.h. ektische, gestresste Menschen werden eher ruhiger und ausgeglichener, während antriebslose und müde Personen in der Kältekammer oft spürbar neuen Schwung bekommen. Gleichzeitig folgt auf den Gang in die Tiefkälte nachts vielfach ein tiefer, erholsamer Schlaf.
Der Gang durch die Kältekammern erfolgt in Badebekleidung mit festen Sportschuhen, knöchelhohen Socken, Handschuhen sowie Ohren- und Mundschutz. Durch die -30 °C kalte Vorkammer erreicht man die -110 °C kalte Hauptkammer. Hier dauert der Aufenthalt maximal drei Minuten, bei leichter Bewegung und entspannter Musik. Währenddessen besteht natürlich konstanter Sicht- und Sprechkontakt zu einem Betreuer.
Das PhysioVitamed-Team der Spessart Therme hat seit 2012 viel Erfahrungen mit der Ganzkörper-Tiefkältetherapie bei -110 °C gesammelt. Im April 2026 wurde eine neue, moderne 2-Raum-Kammer für die -110 C Tiefkältetherapie in der Spessart Therme installiert, die u.a. von einer örtlichen Reha-Klinik im Rahmen der Rheuma-Therapie genutzt wird.
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