Eines der bedeutendsten deutschen Fachwerk-Rathäuser, früher Rähmbau mit starken Hölzern, vorstehenden gekehlten Balkenköpfen und gekrümmten Eckstreben auf einem steinernen spätgotischen Unterbau, 1512-1516. Erdgeschoss einst Markthalle, an der linken Ecke die „Alsfelder Elle“. Im ersten Stock Amtsräume des Bürgermeisters und des Magistrates, Wappentafeln der Ratsherren seit 1633, im zweiten Stock Sitzungssaal mit alten Türen und Standesamtszimmer (frühere Gerichtsstube) mit Renaissance-Prunktür (1604) des Alsfelder Kunstschreiners Michael Finck und Prunkbeschlägen von Curt Obermann.
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