Global food supply beyond production volumes and technology issues More food is being produced than ever before. Also per capita – including population growth. Nevertheless, around 800 million people are starving, suffering from sometimes lifelong consequences of malnutrition, or literally starving to death. For decades, "more production" through "modern cultivation methods" has been promoted as the solution. But whether it’s genetic engineering, artificial fertilizers, pesticides, or new drone technologies in agriculture: These approaches do not address the question of equitable distribution, and often exacerbate discrimination and exclusion. In his lecture, Roman Herre highlights the current global food situation and describes ways to combat hunger based on human rights.
Welternährung jenseits von Produktionsmengen und Technologiefragen Es wird mehr Nahrung als jemals zuvor produziert. Auch pro Kopf – Bevölkerungswachstum inbegriffen. Trotzdem hungern etwa 800 Millionen Menschen, leiden unter teilweise lebenslangen Folgen der Mangelernährung oder verhungern regelrecht. Als Lösungen wird seit Jahrzehnten "mehr Produktion" durch "moderne Anbaumethoden" propagiert. Aber ob Gentechnik, Kunstdünger, Pestizide oder neue Drohnentechniken in der Landwirtschaft: Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit beantworten diese Ansätze nicht, oft verschärfen sie Diskriminierung und Ausgrenzung sogar. In seinem Vortrag zeigt Roman Herre die aktuelle Welternährungslage auf und beschreibt Wege einer menschenrechtsbasierten Hungerbekämpfung.