Biskirchen besitzt eine jahrhundertelange Tradition der Mineralwassergewinnung. Hier wie auch an mehr als 20 weiteren Stellen im Geopark (u. a. Geotop Karlssprudel Biskirchen und Geopunkt Selterswassermuseum mit dem weltbekannten „Selterswasser“) steigen Mineralwässer entlang von Brüchen aus großen Tiefen auf. Diese Bruchschollenbildung wird durch eine immer noch andauernde Hebung des Rheinischen Schiefergebirges verursacht. Die Quelle wurde 1601 erstmals als „Wilder Brunnen“ erwähnt und seit 1874 international vermarktet. 1883 wurde der Name Gertrudisbrunnen eingeführt, nach der Seligen Gertrudis (1227-1297). Im Keller des 1885 erbauten Brunnenhauses befindet sich die Gewinnungsanlage, von wo aus das Wasser zur Zapfstelle gefördert wird. Der Abfüllbetrieb bestand bis 1966. An der Stelle der Firmengebäude steht heute die Gertrudis-Klinik, ein bedeutendes Parkinson-Zentrum. Das staatlich anerkannte Heilwasser des Gertrudisbrunnen ist ein Natrium-Calcium-Chlorid-Hydrogencarbonat- Säuerling und enthält neben dem Geschmack bestimmenden Eisen auch natürliche Quellkohlensäure.
Biskirchen has a centuries-long tradition of mineral water extraction. Here, as well as at more than 20 other locations in the Geopark (including Geotop Karlssprudel Biskirchen and Geopunkt Selterswassermuseum with the world-famous "Selterswasser"), mineral waters rise along faults from great depths. This fault block formation is caused by a still ongoing uplift of the Rhenish Slate Mountains. The source was first mentioned in 1601 as the "Wild Well" and has been marketed internationally since 1874. In 1883, the name Gertrudisbrunnen was introduced, named after Blessed Gertrude (1227-1297). In the cellar of the well house built in 1885 is the extraction facility, from where the water is pumped to the filling station. The bottling operation lasted until 1966. Where the company buildings once stood is now the Gertrudis Clinic, a significant Parkinson's center. The state-recognized healing water of the Gertrudisbrunnen is a sodium-calcium-chloride-bicarbonate spring and contains, in addition to the taste-determining iron, also natural spring carbonic acid.