Die Niederungsburg Ruhlkirchen stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist heute als restaurierte Ruine frei zugänglich. Sie liegt etwa 200 Meter nordwestlich von Ruhlkirchen, in der Nähe der Gemeindeverwaltung. Die Wassergräben und Teile der Ringmauer sind noch erhalten. Die Burg gehörte einst der Familie von Ruhlkirchen, die das Lehen von den Grafen von Ziegenhain erhielt, während das Obereigentum dem Erzbistum Mainz gehörte. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert zerstört und in den 1980er Jahren freigelegt. Ausgrabungsstücke können während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besichtigt werden, und es gibt eine Broschüre über die Burg. Weitere Informationen sind in dem Buch "Mittelalterliche Burgen in Hessen" von Rudolf Knappe aus dem Jahr 1995 zu finden.