Über Schotten-Rudingshain erhebt sich ein 601 Meter hoher Berg, der als Horst bekannt ist. Im umliegenden Wald sind mehrere kleine Felsklippen sichtbar. Der Gipfelrand wird von einer ausgedehnten Blockhalde umgeben. Besucher werden zudem auf zahlreiche Trockenmauern stoßen, die in den 1970er Jahren von Einheimischen errichtet wurden, als man vergeblich nach einer Burg oder einem Ringwall suchte. Diese Suche blieb erfolglos. Vermutlich stand hier einst ein kleiner Wartturm, ein Jagdhaus des Landgrafen von Hessen oder eine kleine Einsiedelei. Geologisch betrachtet bestehen die Steine, die für den Bau der neuen Mauern verwendet wurden, aus Basanit und stammen von der Blockhalde in der Umgebung. Die Felsklippen weisen eine plattige, flach liegende Klüftung auf und zeigen mehrere steil stehende Richtungen. Das Gestein ist dunkelgrau und teilweise mit Adern aus Zeolithen durchzogen; es hat eine feine bis mittlere Körnung.