Die idyllische Fachwerkkirche in Kestrich, die vermutlich einen mittelalterlichen Vorgängerbau hatte, wurde um 1770 durch einen Neubau ersetzt. Dafür erwarb man ein Jagdhaus aus Romrod und transportierte es nach Kestrich. Allerdings war das Gebäude zu klein und musste für über 2.000 Gulden erweitert werden, um den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht zu werden. Auffällig an dem schlichten Bau ist der massive quadratische Turm an einer Seite. Eine weitere Besonderheit ist, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite die jüdische Gemeinde von Kestrich ihre Synagoge hatte.
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