Der Inheidener oder Trais-Horloffer See, je nach Gemarkungszugehörigkeit, ist ein stillgelegter Tagebau für Braunkohle. Bis zum Ende des Jahres 1950 wurde hier Braunkohle bis zu einer Tiefe von 42 Metern abgebaut. Aufgrund der starken Quellen hat sich aus dem ehemaligen Tagebau Inheidener und Trais-Horloffer ein beeindruckender See mit einer Fläche von etwa 33,5 Hektar entwickelt. Das Ufer des Sees wird von Schilf, Gärten und Pappeln geprägt und ist aufgrund seines Fischreichtums bei Anglern beliebt. Zu den Besonderheiten des Badesees gehören ein kinderfreundlicher Strand, Duschen/WC, Rettungsschwimmer vor Ort, Liegewiese, Kiosk/Restaurant, Tretboote, Surfmöglichkeiten, Angeln (nur über den Angelsportverein), Vogelschutzgebiet, gebührenpflichtige Parkplätze und direkte Anbindung an die Regionalbahn Gießen-Gelnhausen. Jedes Jahr im August findet das Seefest mit einem spektakulären Feuerwerk statt.