Die Kirche St. Hubertus zählt zu den markantesten Bauwerken Mardorfs und verbindet barocke Architektur mit mittelalterlicher Geschichte. Sie wurde zwischen 1713 und 1726 an der Stelle einer bereits 1266 erwähnten Wehrkirche errichtet. Erhalten blieb der ehemalige Wehrturm, dessen Zinnen und Schießscharten noch heute an die ursprüngliche Funktion erinnern. Im Inneren beeindruckt die Kirche mit ihrem großzügigen Tonnengewölbe und dem prachtvollen Hochaltar aus Stuckmarmor, der die gesamte Ostwand des Chorraums einnimmt. Auch die beiden Seitenaltäre sowie weitere historische Ausstattungsstücke machen den Kirchenraum sehenswert. Ein moderner Anbau informiert zudem über das Leben des aus Mardorf stammenden Bischofs Eduard Schick. Als denkmalgeschütztes Bauwerk ist St. Hubertus ein lohnendes Ziel für alle, die sich für Geschichte, Architektur und sakrale Kunst interessieren.
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